Microsoft News Mai 2019: Kritische Sicherheitslücke durch Updates schließen

14. Mai 2019: Äußerst kritsche Sicherheitslücke im Fernwartungdienst vieler Windows Systeme

Die kritische Sicherheitslücke im Fernwartungsdienst betrifft alle älteren Windows-Versionen (auch Windows XP)  bis Windows 7 und Windows Server 2008.

Die Sicherheitslücke kann ohne Zutun des Nutzers ausgenutzt werden – etwa für einen Angriff mit Schadsoftware, die sich wurmartig selbst weiterverbreitet. Damit ist die Lücke ähnlich kritisch wie die Lücke, die vor einigen Jahren als WannaCry bekannt wurde.

Insbesondere Unternehmen wird dringend empfohlen zu prüfen, ob betroffene Systeme im Unternehmen vorhanden sind. Nutzer der betroffenen Systeme sollten die von Microsoft bereitgestellten Updates dringend manuell installieren, um größere Schäden zu verhindern.

Microsoft stellt Updates und Patches für die Aktualisierung der Systeme auf seinen Support Seiten zum Herunterladen bereit, selbst für alte Windows-Versionen wie XP, die offiziell bereits seit Langem nicht mehr unterstützt werden.

Die Anleitungen und Beschreibungen, sowie Updates und Patches finden Sie hier:

Customer guidance for CVE-2019-0708 | Remote Desktop Services Remote Code Execution Vulnerability: May 14, 2019

Description of the security update for the remote code execution vulnerability in Windows XP SP3, Windows Server 2003 SP2, Windows XP Professional x64 Edition SP2, Windows XP Embedded SP3, Windows Embedded POSReady 2009 and Windows Embedded Standard 2009

Microsoft Update-Katalog

Wir empfehlen Ihnen folgende Vorgehensweise:

  • Prüfen Sie Ihre vorhandenen Windows Systeme auf betroffene Versionen.
  • Nehmen Sie Geräte mit betroffenen Versionen vom Netz.
  • Installieren Sie die von Microsoft bereitgestellten Updates und Patches.

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